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Proper Country

Wir sind zurück in Deutschland, Phil, Carsten und ich sind wieder im deutschen kalten Alltag angelangt. Sven war schon am Donnerstag mittag geflogen, er musste wegen Arbeit schon eher zurück. Gott sei Dank konnte er an dem Mittwoch noch unseren Trip nach Hebron mitmachen, die Stadt, die erst heute wieder in den Medien war: Für uns kam, ich mag das ja, wieder alles anders als eigentlich geplant. Aus unseren Roof Top Parties am Donnerstag Abend ist nichts geworden. Obwohl ich meinen Lonely Planet (Reiseführer) ganz neu gekauft hatte, war er wohl auflagentechnisch schon im wahrsten Sinne in die Jahre gekommen, eine im Buch gelobt- und beschriebene Lokalität existierte schon zwei Jahre nicht mehr. Kein Wunder, dass uns sämtliche Leute die wir ansprachen um uns den Weg dorthin zu weisen,  etwas ungläubig anguckten. Auch die zweite Roof Top Party war einfach nicht zu finden (oder ebenfalls nicht mehr existent, also sind wir zusammen mit zwei an diesem Abend kennengelernten Israelis mit chilenischen Wurzeln in einen andern Club gegangen. Der war kostenlos, riesen groß, ziemlich voll – und irgendwie langweilig. Mittlerweile, nach dem wir etwas ziellos, aber mit sehr viel Spaß durch weitere, teils recht zwielichtige (Apollo Club) Läden gestapft sind, war es […]

JUMP OFF

Am 15. März 2010, kurz nach meiner Landung vom Flug aus Sydney und einem 1,5 Monate langem Praktikum habe ich angefangen bei JUMP zu Arbeiten. Mein erster richtiger Job. Genau zwei Jahre später, also vor 3 Tagen habe ein meinen letzten Arbeitstag im Funkhaus an der Spitze in Halle verbracht. Für mich geht hier eine wichtige Phase meines Lebens zu Ende, ich habe viel Herzblut und Überstunden in meine Arbeit investiert. Jetzt, wo es auf recht unschöne Weise zu Ende geht, bin ich natürlich ziemlich traurig meinen Job als Produzent erstmal nicht weiter auszuüben. Gott sei Dank wird diese Trauer aber von meiner Vorfreude auf das, was direkt vor mir liegt, zumindest zum Teil überdeckt. Wie schon angekündigt reise ich ab morgen durch die USA und Zentralamerika. Die letzten Wochen waren für mich mal wieder anstrengend. Ich bin nicht gerade als Organisationstalent bekannt, jedenfalls nicht wenn es darum geht mich quasi selber zu organisieren. So fällt mir schlauen Kopf am Donnerstag vor dem letzten Wochenende in Deutschland ein, dass man sich ja impfen lassen könnten, wenn man durch den zentralamerikanischen Jungle reisen möchte. Trotz meines äußerst späten Vorsprechens bei der Ärztin hat es noch geklappt mich gegen Hepatitis und Thyphus […]

Jetzt wird entstaubt!

Entstauben macht Arbeit. Auch eine Website kann im übertragenen Sinne verstauben. Die meine ist ein gutes Beispiel dafür. Seit Juni 2010, also seit gut anderthalb Jahren vegetiert sie nun so vor sich hin und dient bestenfalls noch als Zeitvertreib, können doch meine Australien Erinnerungen mit ihr wunderbar genährt werden. Nun wird es aber endlich Zeit zu entstauben. Bedeutet, sie ist rein technisch wieder aktuell. Mein MiniBlog der meine Facebook Status-Updates enthält funktioniert wieder, alle Videos (ok es sind nur 3) sind wieder korrekt eingebunden und man kann ab sofort – ganz zeitgemäß – all meine Beiträge auf “liken”. Damit nicht genug: Für den modernen Mensch, den Besitzer eines Smartphones, gibt es meine kleine Homepage nun auch als mobile Version :-). Sobald man per Smartphone “www.richy.cc” ansurft, bekommt man eine mobile, touchbasierte Seite präsentiert. Ich bin selbst noch ganz begeistert, wie toll das alles funktioniert. Natürlich gibt es einen Grund für diese ganze Aufräumerei. Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht grundlos aufräume, Unordnung oder eben Staub ist nicht zwingend ein Grund. Der Grund ist ein Anderer. Ein ganz Anderer. Er hat mit Aufräumen und/oder Saubermachen nichts zu tun. Überhaupt nichts! Garnichts! Ich mache es, wie man merkt, kurz: Sehr […]

Endlich Sommer, oder?

Jetzt komm ich gerade nach Hause und schaue nochmal schnell im Netz, wie denn das Wetter morgen zum großen “Schland”-Spiel gegen unsere englischen Gegner wird. Schön. Der Sommer scheint nun doch mal Einzug zu halten.Zeit wird`s. Als ich mir so die Wetterkarte ansehe, denke ich natürlich mal wieder an das gelobte Land, was mir nicht so recht aus dem Kopf gehen will, und was ich mit Fahne und eigenartigen Patriotismus bei der WM angefeuert habe: A U S T R A L I A ! ! Ums kurz zu machen: Wenn ich schonmal beim “Wetterchecken” bin, schau ich doch gleich mal zu meinen Aussies rüber, wie es da, so mitten im WINTER aussieht, Hier das Resultat: Da sehnt man sich doch zurück. Und trotzdem: Deutschland ist, zumindest zur Zeit, auch schön.

Mein neues Haustier

Das wäre auf jeden Fall ein Kangeroo. Eigentlich wollte ich mir eins mitnehmen. Als ich im Leipziger Zoo war. Mein Brüderchen, was stolze “24” Jahre alt geworden ist, besuchte den vermeintlich großen Zoo in unser schillernden Nachbarmetropole und nahm mich und ein paar Freunde mit. Und es gab sie, die Australien Ecke. Voller Spannung und vor allem Erwartung sind wir also reinspaziert und haben dann weder das auf Schildern angepriesene rote Riesenkänguru noch andere australientypische Tiere gesehen. Enttäuschend. Auch wenn mein treuer Leser aus Neuseeland, der dem Deutschen recht mächtig ist (KiwiBoy), mir kein Kangeroo bescheren kann, vermag er es doch mir immer wieder nette Geschichten, Clips und Stories aus dem Netz über down under nahe zu legen. So auch dieses zuckersüße youtube Video: thank you so much KiwiBoy 🙂

So schnell kann`s gehen

Fühlte ich mich in den ersten Tagen in Deutschland noch sehr verloren und fremd bin ich nun auch mental wieder ganz in good old Germany angekommen. Schneller als gedacht. Schon ist es, als ob ich nie weg gewesen wäre. Einiges hat sich seit meiner Ankunft getan. Das Wichtigste, wenn auch banal, ist der Frühling der nun endlich mal den nicht enden wollenden Frierwinter abgelöst hat. Endlich kann man auch in diesem Land mal ohne 30 cm Hautbedeckung rausgehen ohne gleich den Kältetot zu fürchten. Dass der Frühling kommt liegt in der Natur der Sache, dass ich doch recht schnell und unkompliziert nen tollen Job finden würde, nicht. Dem ist so. Jahrelanges GEZ zahlen, studieren, radiopraktizieren und “nett sein” hat sich ausgezahlt und ich bin beim guten alten öffentlich-rechtlichen Rundfunk untergekommen. “Jump – der neue Sound im Radio” oder auch “Jump – der neue Job im Radio”. Gleich vorweg: Man hört mich, bis auf ein paar kleinere Promos und gefakte Testimonials nicht on air. Ich will`s nicht verheimlichen: Mein Dialekt, dor nedde Hallenser, weeßte meinor Dialekt ist immernoch ein wenig da. Tja und da man bei dem öffentlich-rechtlichen Sender der sowieso genau für die Länder sendet in denen man diesen Dialekt […]

Hallo Deutschland

Es ist ein später Sonntag abend, eigentlich schon ein zeitiger Montag morgen und ich ärgere mich, weil ich es nicht geschafft habe, genau einen Monat nach Ankunft in Deutschland einen Eintrag zu schreiben und mich quasi hochoffiziell zurück zu melden. Nun gut, es ist jetzt also schon der 28.02. und ich bin seit einem Monat und einem Tag wieder hier. Unser letzter Tag in Australien war passenderweise der Australia Day, dem Tag an dem alle Australier und diejenigen, die es gern wären mit auf die Wangen gemalten Fahnen und voller Nationalstolz das Land bevölkern und gute Laune haben. Wir hatten die nur bedingt, schließlich sollte unser Flieger 16:55 Uhr Ortszeit abheben und uns nach good old Germany weg vom anderen Ende der Welt bringen. Unsere letzten Stunden in Australien haben wir gut ausgekostet. Früh haben wir unser Gepäck ins Base Hostel gebracht, wir wussten, dass man dort riesige Gepäckfächer für günstig Geld mieten kann. Mit nur einem Strand Bag bestückt haben wir uns in den Bus gezwängt und sind an den Coogee Beach gefahren. Dort waren Himmel und Menschen, Live Musik und so viele Badende im Wasser wie wir nie zuvor gesehen hatten. Leider konnten wir nur 1,5 Stunden Sonne […]

Blauer als der Himmel

Nicht wirklich. Die Blue Mountains sind eigentlich nicht blau. Der Name kommt vom Schimmer, der manchmal über den Bergen zu sehen ist. Er kommt vom Eukalyptusöl was von den entsprechenden Bäumen abgesondert wird. Das alles wollten wir sehen, die Berge, den Schimmer und die „aufregende Schwebebahn“ die hoch oben über die Schluchten gondelt. Also haben wir unser Motorhome kurzerhand um 3 Tage verlängert, den Markus nach einer gepflegten Partynacht in der Sidebar zum Flughafen und uns selbst nach Glenbrook, dem Tor zu den Mountains gebracht. Nach dem gewohnt ausgedehnten Frühstück in der Sonne mit Nutella, Honig, Käse und Kaffee ging es nach Katoomba, dem Ausgangspunkt um die Blue Mountains zu erkunden. Der Echo Point ist die Plattform, von der man die berühmten 3 Sisters sehen kann. Ehrlich gesagt war ich enttäuscht. Die 3 Sisters sind im Prinzip 3 Felsen die ein bisschen hervorstehen /herausragen. Im Elbsandsteingebirge kriegt man hundertmal beeindruckendere Felsformationen zu sehen. Egal. Wir haben uns auf den 3 Stunden Loop Walk geeinigt und sind die sausteile Treppe runter ins Tal und dort den Felsen entlang bis zur Talstation der Bergbahn gelaufen. Spätestens jetzt wussten wir wieder, dass wir nicht im Elbsandsteingebirge sind. Denn wir waren wieder mit tropischen […]

Abschied final + D A N K E !!!

Danke. Danke euch allen für diese unglaublich schäne, auch emotionale, alkohol- und gute Launereiche Abschiedsparty. Danke dass ihr alle da wart. Danke, mein liebster Bruder, dass du so geholfen hast. Danke Jan, dass es dir doch nicht so egal ist, dass ich ne Weile weg bin. Danke Ronny, dass du so großartig mit geholfen hast, diesen gigantischen Nudelsalat zu machen. Danke Gabi, für das Süße Abschiedsgeschenk und dein immer offenes Ohr. Danke einfach an alle, die ich irgendwie vergessen haben sollte. Es war toll. Danke muss ich auch, auch wenn sie es mit Sicherheit nicht lesen wird, meiner Hochschule sagen. Die mir ermäglicht hat in den letzten Tagen der vergangenen Woche noch meine Praktikumsarbeit zu schreiben, mir mein internationalen Studentenausweis in Affengeschwindigkeit auszustellen und mit mir das Kolloquium abzuhalten. Danke an meine Eltern, dass sie mich immer unterstützt haben und das auch während der Zeit tun. Danke auch an Britta, Patrick und Martin und vor allem Kosta, dass ihr von mehr oder weniger weit her gekommen seit um tschüß zu sagen. Nun ist es halt soweit. Ich war bis jetzt eigentlich überhaupt nicht aufgeregt, aber jetzt wo ich alle verabschiedet habe, mein hässlicher Rucksack gepackt ist, und ich jetzt nur […]

Abschied beta

Jetzt bin ich frei. Noch vor 4 Wochen bin aus dem arbeiten nicht mehr rausgekommen. Praktikum unter der Woche, arbeiten für Geld am Wochenende. Am vergangenen Donnerstag hab ich nun nach 7 Jahren bei der DB Rent meine letzte Schicht gehabt. 8k3 Also von 8 bis 11 Carsharing und Call a Bike. Nun ist es Sonntag nachmittag, eine Zeit zu der ich eigentlich immer auf Arbeit war. Jetzt muss ich erstmal mit klar kommen, mal nichts machen zu müssen. Obwohl ich mein Prakti ja eigentlich nur bis 31.12. gemacht hab, bin ich auch die ersten Januar Tage noch hin und hab bisschen mitgemacht. Und der Abschied vom Sender, der dann jetzt am Freitag war, war irgendwie fast noch schlimmer. Schon ein großartiges Team im Funkhaus Halle. Die letzte Woche kann  ich also ruhig angehen lassen. Nochmal zu ein paar Ärtzten, nochmal nach Mittweida, nochmal schän feiern am WE, tja und denn,… Abschied final