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Da isses

… das VISUM nach dem sich das Einwohnermeldeamt mit dem neuen Reisepass echt beeilt hat, konnte ich am Montag mein Visum beantragen. 3 Tage sollte es dauern, bis das Visum ausgestellt wird, oder auch nicht. Nachdem ich mich durch ewig lange Fragenkataloge in schlimmsten Englisch gekämpft habe, und am Ende des Antrags meine Kreditkartendetails angeben durfte, auf das mir 195 australische Dollar (ca. 98 Euro) abgebucht werden, war ich dann so gegen 18 Uhr fertig mit dem online Antrag auf der Seite der australischen Botschaft. Und nur 4 Stunden später war das Visum in Form einer Mail da: Nun darf ich hoch offiziell ins gelobte Land (wenn es das ist). Hier hab ich gerade eh mehr als die Schnauze voll. Kein Geld beim Prakti, keine Kohle vom Bafäg, weil meine Senatstätigkeit zu früh war, dafür Krankenversicherung, die man übrigens auch weiter zahlen darf, wenn man in Oz ist, weil man ja in Deutschland immatrikuliert ist (wie sinnvoll, weil man die auch SO GUT nutzen kann) und ein weiterer Radiosender der dir verbieten will, nebenbei Geld zu verdienen, obwohl er selber nichts bezahlt. Tja, so wird man gef****, am Besten man macht sein Studium ohne großes Engagement, damit man auch ja […]

Es geht doch

Ich erlebe es am eigenen Leib. Man arbeitet, engagiert und identifiziert sich für/mit der Firma, in der man arbeitet. Und jedes Jahr auf`s Neue werden weitere Leistungen des Arbeitgebers weggekürzt. Nicht das man ohnehin schon so wenig Geld für recht anspruchsvolle Arbeit verdient, wird auch das, was sonst als selbstverständlich galt, weggestrichen. Sei es der Kaffee am Arbeitsplatz oder die Sommer- und Weihnachtsfeier. Fast engagiert man sich mit dem Zustand, härt man doch von allen Ecken, dass es nirgends entscheidend anders ist. Während tausende Mitarbeiter entlassen werden und den verbliebenen der Lohn so runtergeschraubt wird, dass sie nur noch mit Mühe am gesellschaftlichen Leben teilhaben kännen, kann man jeden Morgen die Aktienkurse und Milliardengewinne der Großkonzerne im Bärsenteil der FAZ nachlesen. Wenn mich nicht alles täuscht, nennt man diesen Zustand „soziale Schere“. Ein paar wenige Manager und Bärsianer verdienen so viel Geld, dass sich ein Normalsterblicher gar nicht vorstellen kann, wie man Selbiges alle kriegen soll, und die breite Masse zahlt die Luxusjachten, fetten Autos, und HedgeFond-Zockereien genannter Personen und muss sich teilweise schon Gedanken darüber machen, welchen Zweitjob man annehmen kännte um sein 10 Jahre altes Auto noch zahlen zu kännen. Der Grund dafür ist einfach: Jeder Mensch denkt […]

Jeden morgen in Mittweida

…saß ich früh um 11 mit meinem flatmate am Frühstückstisch und habe N-TV geschaut. Immer kurz vor um kam die LiveCam rund um die Welt. Und damals kam immer dieser tolle Song als Hintergrundmusik. Zufällig hab ich ein aktuelles EARTH TV Video gefunden, wo wieder dieser tolle Song im Hintergrund läuft. EInfach mal ansehen:

Endlich mal: Chilln!

“Also Arbeit kann einem echt den ganzen Tag versauen”. Dieses Zitat stammt von meinem liebsten Bruder, und er hat so recht. Nach meinem wunderschänen Studentenleben muss ich erstmal damit klar kommen, dass ich jetzt jeden Tag schichten muss. JEDEN TAG! Zeitig aufstehen. Halb Acht weckt mich die Mutti, dann gibts Dusche, Kakao und Frühstück. Und dann ins kalte Auto Richtung Funkhaus Halle, zu 89.0 RTL. 9-18 Uhr verbringe ich dort. Wenn`s gut kommt, geh ich danach noch ne Runde zum zur Bahn um dort noch 4 kurze Stündchen dranzuhängen. Und sonst bin ich abends auch viel unterwegs. Heute aber nicht. Heute bin ich gleich nach Hause. Kaum angekommen strahlt mich Hannes` Glatze an. Thunfiuschsandwiches, ne Flasche Weißwein (1,79 Euro, ec<ht lecker – griechisch) und seine Hilfe bei der leichten Umgestaltung meiner Seite versüßten den Chillabend. Warum schon wieder die Seite aufmäbeln? Weil`s jetzt ernst wird und diese Seite bald auch mal einen Sinn hat. Wie im ersten Blog Eintrag erwähnt, werde ich nun recht sicher nach Australien fliegen: Vor kurzem konnte man bei google sogar ne Route dort hin berechnen. Zwar nicht mit Straßenbeschreibung, aber mit Kilometer Zahl. Von Halle nach Sydney sind es weit über 16000 Kilometer. Ganz schän […]

Ein schönes Bild

Irgendwie toll, irgendwie hübsch, irgendwie versprüht dieses Bild positive Vibes. Und es ist so zutreffend. Es ist es wert zu posten: Einen wunderschänen, glücklichen Tag, an alle die das hier lesen. (Tut das jemand?)

Probetag

Eigentlich hab ich mich schon als schlechtbezahlter Festangestellter bei einem Telefon-Fahrad-Verlieh gesehen, hat mich die Radiobranche doch schnäde im Stich gelassen. Nach dem Sputnik Desaster und langer Wartezeiten beim großen Bruder Jump hatte ich mich beim Privatfunk 89.0 RTL beworben. Auch dort gstaltete sich der Bewerbungsprozess zunehmend durch warten. Erst Besprechungen, dann Krankheit der Verantwortlichen, dann mal wieder eine nicht vorhandene Bewerbung. Wie aus dem Nichts bekomme ich nach Wochen eine Mail und mit ihr eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, was dann also gestern stattfand. Netter Plausch mit der Elli (ich weiß immernoch nicht, wer das genau nun war) und schon habe ich einen Probetag, und bei erfolgreichen Selbigen eine Anstellung als Praktikant in der Rolltreppe (also mitten in der Stadt). Dieser Tag ist Montag, der 27.10. und ich bin ja sowas von gespannt, aber sowas von!!!

Sputnik – Der Schein trügt.

MDR Sputnik, ein neues frisches Programm, inhaltsreich, worlastig, anspruchsvoll. Und für eine junge Zielgruppe. Genauer: Menschen zwischen 18 und 30 mit Abitur und DSL. So lautet sie nämlich, die gesteckte Zielgruppe des MDR Testlabors MDR Sputnik. Bei diesem Profil denkt man in erster Linie an Studenten, also, man darf davon ausgehen, intelligente, interssierte Menschen, die eben nicht nur Dudelfunk anderer Sendeanstalten konsumieren wollen. Um den Studenten näher zu sein, kooperiert Sputnik mit verschiedenen Uni Radios zum Beispiel aus Leipzig, Magdeburg, Ilmenau und Mittweida. Die Studenten berichten in gebauten Beiträgen über das studentische Leben und nehmen sich relevanten Theman an die dann bei Sputnik über den Äther geschickt werden. Auch ich habe mich an dieser Kooperation beteiligt und seit Februar verschiedene Themen aus Mittweida in Beiträge gepackt um sie Sputnik zur Verfügung zu stellen. Eigennutz war natürlich auch dabei: Erfahrung sammeln, im Radio zu hären zu sein und nebenbei das Versprechen des Redaktionsleiters das Hochschulpraktikum bei Sputnik absolvieren zu dürfen. Nach geschriebener Mathe und BWL Prüfung wagte ich mich also frohen Mutes, bestückt mit ausuferndem Enthusiasmus an meine Bewerbung beim hallenser Sender (wie passend). Nach anfänglichen nettem Mail Hin und Her Geschreibe kam raus, dass das Praktikum Anfang Oktober losgehen kann, man solle doch nur noch schnell die Bewerbung der Vollständigkeit […]

und wenn sie nicht gestorben sind

dann warten sie noch heute. So geht`s mir gerade. Denn ich habe sie entdeckt. Meine absolute Phobie: Warten! Egal wo, ob im Artzt Zimmer (Ausnahme: Spiegel oder Stern liegen da), in der Schlange an der Kasse (bei REAL besonders schlimm) oder auf eine Mail oder einen Brief. Letzteres beschäftigt mich besonders, erwarte ich doch einen Brief der einfach nicht ankommen will. Und doch entscheidet er eventuell über meine nähere Zukunft. Der Gang zum Briefkasten ist begleitet von unglaublichen Hoffnungsgefühlen und einer Spannung die den Bogen fast überspannt. Dann  der Blick hinein und nun die große Enttäuschung: Nur scheiß REAL Prospekte, die für mich eh vällig uninteressant sind, weil ich diese Kaufhalle schon wegen der ewigen Wartezeiten an der Kasse hasse, Briefe von diversen Buchclubs für meinem Vater oder eben auch Chormitteilungen an meine Mutter. Gelegentlich kommt auch ein Brief für mich. Von der Bank, wo dann mein Kontostand drin ist, den ich eh schon jeden Tag online sehen muss (oder darf). Oder die Abrechnung vom Nebenjob. Aber eben nicht der Brief auf den ich warte. Also gehe ich enttäuscht wieder zurück, ohne den einen Brief, und in dem Moment überlege ich nur, wie ich die Wartezeit auf den nächsten Tag […]

Party nach der Party

Ok, unsere 3 Mann Obst Party ist geschafft. 12 Euro für Kiwi, Bananen, Pfirsiche und Honigmelonen und schon konnten wir in trauter Runde unsere private Obstparty machen. Im Klartext heisst das einfach nur: Wie die Bläden Obst fressen essen und dabei Film gucken. Nämlich I am legend. Nettes Filmchen. Meine Junx, die mit mir Obstparty machen, machen genau die nicht mehr, sondern liegen auf der zugegeben saugemütlichen Couch und gucken durch kleine Augen nen schrottigen Gangsterfilm mit DMX im Fernsehn, währenddessen ich mich hier gerade mal wieder verewige. Und mir gerade die Frage stelle, ob wir uns jetzt nicht doch noch einen hinter die Binde kippen und noch in Halles prolligste Beat – das Pasha – gehen. Wir waren eben gestern schon feiern, Beziehungsweise ich auflegen. DB Rent Party im Bauernclub: Alkoholisch, moderativ, lustig… Also: Wir überlegen und gehen dann noch weg – oder eben nicht.

Krank in Berlin

Scheiße. Da ist man mal für ein paar Tage in Berlin und dann kann man`s nicht nutzen, weil man rumkränkelt. So ne Mischung aus frieren und schwitzen, also typische Merkmale für ne tolle Erkältung. Und das im “Hoch”sommer. In mir streiten sich zwei Seelen: Versuchen hier zu bleiben, auskurieren und vielleicht morgen abend wieder fit sein? Oder lieber Nach Hause ins Nest? Ach, keine Ahnung! Die Frage ist, warum bin ich krank? Hat mich dieser furchtbar schlechte Discobesuch im h2o am Alex krank gemacht? Verstehen kännte mans, kam da nur Mainstream Black Music zu der kleine Mädels (ab)feierten, deren Miniräcke genauso minimal wie ihr Alter waren? Oder ist es das ewige Rumfahren mit dem CallBike gewesen und der dazu ständige und nervende Wind? Eigentlich ist es ja scheiß egal weshalb ich krank bin, ist jetzt nunmal so und jetzt überlege ich mir, wie ich aus dieser Misere rauskommen… also, *hust*, bis denni