Es wird spannend

Das hoffe ich zumindest. Eigentlich war`s ja auch die letzten 2 Wochen schon spannend. Nur auf eine andere Art. Schließlich war ich mal wieder in Sydney. Die erste Woche gehörte ganz und gar der Videoschneiderei und der Feierei. Die zweite Woche widmeten wir dem Autokauf. Während mehreren Stadtrundfahrten haben wir uns einige Autos angeschaut. Hängen geblieben sind wir am Coogee Beach, denn dort hat uns Tom, ein netter Ire sein Mitsubishi Verada gezeigt. Ein Station Wagon, so nennt man es hier, ein Kombi, so nennt man es bei uns. 1995 wurde der Wagen gebaut und war damals mal ein echtes UpperClass Model. Heisst: Viele Extras wie Tempomat, Klima und elektrische Fensterheber sind schon drin. Einen Tag später und 1700 Dollar ärmer hatten wir dann also unser Auto. 900 Dollar haben wir noch reingesteckt, bzw. der Werkstadt bezahlt um unser gemütliches Familienauto fit zu machen.

Unsere zweite Challenge war es, einen Mitreisenden zu finden, der möglichst kein deutsch spricht. Also haben wir auf gumtree (hier eine Seite für Anzeigen aller Art) eine Anzeige platziert und nun auch schon einige Anrufe und Nachrichten bekommen. Gefunden haben wir den passenden Travel Mate aber noch nicht.

Da wir endlich los wollten, haben wir uns nach dem “Oktoberfest”, einer lächerlichen Party im deutschen Löwenbräu in Sydney dann am Sonntag morgen los gemacht und sind 900 km nach Norden gefahren.

Bei dieser Fahrt ist mir wieder klar geworden, in welchem Land ich hier bin. Sydney ist die größte und Brisbane die dritt größte Stadt Australiens. Die ersten 200 km sind noch ein Freeway, also eine große Autobahnähnliche Straße. Dann wird die Straße immer kleiner und mündet dann in einen Highway, also einer Bundesstraße. Obwohl man schon am ach so besiedelten Küstengürtel an der Ostküste langfährt, so hat man schon hier manchmal das Gefühl im Nirgendwo zu sein. 150 km haben wir gezählt um endlich eine noch offene Tankstelle zu finden. Und das auf der Hauptverbindung der gößten Städte des Landes, die duch die vermeintlich dicht besiedelte Gegend des Australischen Ostens führt.

Von Wichtigkeit dieser Verbindung merkt man vor allem Nachts nichts. Kaum Autos auf der Straße, aller 50 km ein kleiner Ort und dauernd wird man von LKW überholt, die hier mit 120 über die Straßen sausen.

Irgendwann haben wir dann aber doch noch eine Tankstelle finden können und haben mit großer Freude festgestellt, dass unser Riesenschiff mit nur 9 Liter / 100 km ausgekommen ist.

Eine Nacht haben wir in Surfers Paradise verbracht und heute den Tag damit zugebracht unser Auto gründlich zu waschen und unsere gekaufte Matratze + Bettzeug einzupassen. Im Hardrock Cafe waren wir auch noch und sitzen nun kurz hinter “Surfers” mal wieder bei Maccas um das schweinelahme Internet zu nutzen (und `n leckeren Cheesy zu essen).

Nicht schimpfen, die jetzt folgenden Bilder sind wahrscheinlich nicht die, die man von einem Reisebericht erwartet:

Wie es zur aktuellen Minute aussieht werden wir wohl morgen einen Schotten als Reisepartner in Noosa, ca. 100 km nördlich von Brisbane abholen und dann zusammen die Ostküste nach Cairns hoch fahren. Auf dem Weg warten natürlich die größte Sandinsel der Welt “Fraser Island”, die Whitsunday Islands mit den langen weißen Stränden und, nicht ganz zu vergessen, dass Great Barrier Reef auf uns. Vorgenommen haben wir uns auch Whit Water Rafting in Townsville und einen Segeltörn um die Whitsundays.

Also, wir genießen dann mal den immer wärmer werdenden Sommer und denken an Deutschland, mit dem langsam einkehrenden Herbst/Winter.

Cheers!

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