No Ping Pong Show

No Ping Pong Show!

Was ist denn da los? An unserem letzten Abend im Urlaub waren wir nochmal auf der weltberühmten Khao San Road in Bangkok und uns wurde kein einziges „Ping Pong Show“ Schild vor die Nase gehalten. Ob sich da Gesetzte geändert haben? Auch sonst kamuns die Khao San Road deutlich entspannter als letztes Jahr, wo wir sie am Anfang unseres Urlaubs besuchten, vor. Doch bis wir dieses Jahr zurück nach Bangkok kommen sollten, war noch ein weiter Weg, der ziemlich unrühmlich begann.

Es war einmal in Siem Reap, Kambodscha. Nach einem einfach herrlichen Tag auf dem Tonlé Sap sind wir ja durch einige Bars gezogen und zum Schluss in einem Open Air Roof Top Club gelandet. Die Stimmung war prächtig, der Alkohol floss in Strömen und wir verschwendeten nicht etwa unsere Energie damit, an den nächsten Tag zu denken, sondern eher mit tanzen.

Irgendwann gegen, ähm, spät, sind wir im Hotel gelandet, natürlich nichts gepackt, dass wollten wir dann früh schnell machen. Da uns der Tuk Tuk Fahrer zwischen 7:15 und 7:30 Uhr abholen wollte, stellten wir den Wecker auf 6:30 Uhr. Wir hörten ihn sogar, snoozten ihn aber weg, zweimal, dreimal, ich weiß es nicht mehr. 7:53 Uhr schreckte ich hoch, schaute aufs Handy und hatte die Hoffnung, dass wir den 8 Uhr Bus nach Thailand, den wir bereits bezahlt hatten, noch kriegen würden, fast begraben. Trotzdem unternahm ich einen Versuch, dieses Verpenn-Desaster wieder gut zu machen. Ich schmiss Carsten raus, zog mir `ne Hose an und rannte erstmal zur Lobby um zu fragen, ob denn überhaupt schon jemand hier gewesen wäre, und warum man uns nicht über das Zimmertelefon erreicht hätte.

Alle guckten etwas verdutzt, letztlich erfuhr ich, dass der Tuk Tuk Fahrer schon zweimal hier war, und gleich ein drittes Mal kommen würde. Also bin ich hoch, habe meinen Rucksack in wahrscheinlich drei Sekunden gepackt und bin mit allen Sachen und Carsten unterm Arm nach unten gestiefelt, wo ich auch schon in das etwas grimmige Gesicht des Tuk Tuk Fahrers gucken musste. Er brachte uns trotzdem zum Bus, wollte aber, weil er ja so oft hier war, zwei Dollar für die eigentlich inkludierte Tuk Tuk Fahrt haben. Mit wenig Zeit zum Diskutieren habe ich ihm 5 Dollar gegeben, er konnte (oder wollte?) nur einen Dollar wieder raus geben, also waren wir halt um 4 Dollar ärmer, dafür aber wenigstens im Bus. Man muss dazu sagen, dass diese Reise sehr lang ist, man ewig an der Grenze braucht und in Thailand dann die letzte Fähre um 18 Uhr kriegen muss, damit man sein Ziel, Koh Chang, innerhalb eines Tages erreichen kann.

In einem sehr bequemen Bus, in dem wir auch noch etwas (unseren Rausch aus-)schlafen konnten, ging es nach Poi Pet, der Grenzstadt zu Thailand. Dort wird man ziemlich unliebsam rausgeschmissen und aufgefordert, selbst über die Grenze zu marschieren und auf der anderen Seite in einen Mini Van zu steigen. Poi Pet war furchtbar, der Grenzfluss ist voller Müll, es riecht, nein es stinkt ganz ekelhaft, und ist natürlich so heiß wie voll. Voll mit Bettlern, zwielichtigen Gestalten, Backpackern, Straßenverkäufern und Spielcasinos. Keine gute Kombi wenn man mit Restalkohol drin und 20 Kilo Rucksack drauf über die mit Lastwagenabgasen geschwängerte Straße über die Grenze latschen muss. An der Thai Seite angekommen, ging`s in ein Grenzübergangsgebäude, wo wir erstmal gut 40 Minuten an der Passkontrolle angestanden haben. Nur um uns dann vom Grenzbeamten sagen zu lassen, dass wir doch noch den Ausreisestempel von den Kambodschanern brauchen. Euer Ernst? Voller Frust und wieder aufkommender Angst, den Anschluss Van zu verpassen, schleiften wir unsere müden Körper wieder über die Abgasstraße, über den stinkenden Fluss zu dem unklimatisierten „Departure“ Gebäude auf kambodschanischer Seite. Das hatte ich eigentlich auch schon beim ersten Mal gesehen und hatte so ein Gefühl, dass wir da erstmal rein müssten, es sah aber eher wie eine Bushaltestelle aus, weswegen wir es beim ersten Versuch der Grenzüberquerung im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen haben.

Nun sind wir also doch in diese „Bushaltestelle“ und standen natürlich auch da nochmal 15 Minuten an. Denn auch bei der Ausreise muss man seine Fingerabdrücke und sein Gesicht „da lassen“. Nun hatten wir die Ehre zum dritten Mal die Straße nach Thailand über den leckeren Fluss zu stolzieren, das taten wir und mussten diesmal im Grenzgebäude in Thailand nur ca. 20 Minuten anstehen. Wir waren übrigens auch nicht die einzigen, die die „Bushaltestelle“ vergessen haben. Endlich in Thailand angekommen, winkte uns ein Mensch zu sich, der offensichtlich zum Reiseveranstalter gehörte und fragte, wo wir denn hin wollen. Unsere Antwort quittierte er erst mit einem „ist schon weg“ und direkt danach mit der Aufforderung doch einfach hier kurz zu warten. Nach gefühlten 3 Sekunden Warten wurden wir weiter geleitet, die Straße entlang zu einer Gruppe Touristen die sich offensichtlich gerade bei KfC (Kentucky Fried Chicken) eingedeckt hatte, Wir waren sehr neidisch, denn wir hatten in dem ganzen Stress bisher keine Zeit und auch keine Möglichkeit gehabt, etwas zu essen oder zu trinken zu kaufen. Völlig dehydriert bestiegen wir mit leeren Mägen den Van eines grummeligen Fahrers, der dann mit einem Affenzahn 5 Stunden am Stück zum Fährenpier gefahren ist. Nur einmal hat er zum Tanken angehalten, da sind wir aber nicht ausgestiegen. Die Fahrt war trotzdem ok, ich durfte zumindest vorne sitzen und hatte einigermaßen Beinfreiheit in diesem mit Backpackern und ihren Backpacks bis unters Dach vollgestopften Mini Van. Es war absolut fantastisch, dass wir am Pier endlich etwas trinken konnten, die nahmen dort nämlich Dollar.

Hier ein kurzer Exkurs: Kambodscha ist Währungstechnisch das verrückteste Land, das ich bisher bereist habe. Die eigentliche Währung Kambodschas, der Riel, genießt nur wenig Vertrauen, obwohl er in den letzten Jahren recht stabil ist. Unter der Herrschaft der roten Khmer wurde er sogar zwischenzeitlich mal abgeschafft. Das ist der Grund, weswegen in Kambodscha der US Dollar so eine große Rolle spielt. Am Geldautomaten kriegt man meist nur Dollar, bezahlt wird ebenfalls überall mit Dollar. Der Clou ist nun, dass man aber das Wechselgeld, was zu klein für einen ganzen Dollar ist, in Riel ausgezahlt bekommt. Das heißt, man rennt in diesem Land mit zwei Währungen rum, wobei die eine eben nur die „Wechselgeldwährung“ ist, die sich aber über die Zeit eben auch anhäuft. Das sind aber auch alles Scheine im 10.000er Bereich, man verliert tatsächlich irgendwann den Überblick.

Für einen Dollar haben wir also am Pier etwas zu trinken bekommen und konnten dann nach 40 Minuten auf die Fähre nach Koh Chang. Der Mini Van fuhr auch mit und brachte dann alle Insassen zu ihren Hotels auf der Insel. Für uns sollte Koh Chang der Ausgleich zu den vielen Städtetrips und Ausflügen dieses Urlaubs sein. Einfach mal Strand, Entspannung, nix tun, sonnen, braun werden, Sonnenuntergänge beobachten. Mittlerweile war es dunkel und dennoch realisierten wir schnell, dass unser Hotel etwas ab vom Schuss war. Es lag nicht am Strand, dafür im Jungle und hat auf uns sofort einen tollen Eindruck gemacht. Alles war wundervoll beleuchtet, die Geräuschkulisse beschränkte sich auf den Sound des Jungles und unser Bungalow war liebevoll eingerichtet, mit Klima ausgestattet und hatte ein strylisches Bad in Steinoptik. Well, es war eben aus Stein, sah wirklich cool aus. Echt geschafft von diesem Tag passierte nicht mehr viel, wir hatten noch in einem kleinen Restaurant an der Straßenecke leckeres und günstiges Essen, holten an einem nahegelegenen Geldautomat thailändische Baht und gingen nicht zu spät ins Bett.

Unsere Unterkunft hatten wir erstmal nur für zwei Nächte gebucht, denn ein paar Tage wollten wir auch direkt am Strand verbringen. Koh Changs Westküste ist besiedelt, vor allem an den zwei touristischsten Orten White Sand Beach und Lonely Beach, die ungefähr 13 Kilometer auseinander liegen. Vorher las ich, dass White Sand Beach super schön sein soll, dass dort auch etwas Party steigt und man dort aber etwas weniger klassisches Backpacker Life als in Lonely Beach hat. Ein Teil von White Sand Beach ist mit echt hübschen Hotel Resorts bebaut, ein kleiner Teil am nördlichen Ende des Strands gehört aber noch immer den einheimischen, die dort Strandbars und Bungalowanlagen betreiben, Das Ding ist nun: diese Bungalows lassen sich nicht über die bekannten Buchungsportale im Netz buchen, man muss dort tatsächlich anrufen oder am besten: einfach hingehen. Genau das war unser Zeil am ersten Tag auf Koh Chang, Wir schliefen aus, nahmen unser Frühstück zu uns, badeten etwas im wunderschönen Pool unter Palmen und machten uns dann am frühen Nachmittag mit zwei Mietmotorrollern zu den Bungalows. Wie gesagt: manche dieser Bungalows stehen fast im Meer, eigentlich super schön. Der Nachteil: Diese Bungalows sind wirklich einfachste Schlafmöglichkeiten fast ohne jeden Komfort.  Mit Glück hat man eine eigene Dusche und eine Ventilator. Mehr gibt’s nicht, Eine Besitzerin solcher Bungalows wollte sie uns nicht einmal zeigen, das mache sie nur, wenn man am Tag des Zeigens auch einziehen möchte.  Okay. Das war uns dann doch etwas zu bunt, schließlich wollten wir hier mindestens 4 Nächte bleiben. Ne Nacht in einem solchen Bungalow kostet aber eben auch nur irgendwas zwischen 11 und 20 Euro! Direkt, und wenn ich das sage, meine ich es so, direkt neben einer solchen Bungalow Anlage (Pen`s Bungalow) liegt das KC Grande Resort, das teuerste Hotel in White Sand Beach. Dort wohnte mein Studienkollege Ronny, seine Frau und sein kleiner Sohn in einem „Bungalow“, der 250 Euro die Nacht kostete, dafür aber eben mit allem ausgestattet war, was man sich vorstellen kann.

Das Ronny zur gleichen Zeit auf Koh Chang sein sollte, stellte sich schon am Anfang des Urlaubs raus, Instagram hat sein übriges getan. Also haben wir uns mit der kleinen Family getroffen, waren essen und trinken und sind anschließend die anderen Strandhotels abgelaufen um zu sehen, was uns gefallen könnte. Letzten Endes ist es das Kacha Resort geworden, in das wir am nächsten Tag einziehen sollten und mit 80 Wuro die Nacht auch noch bezahlbar war. Unseren zweiten Abend verbrachten wir in unserem Jungle Hotel und haben dort Idioten Mau gespielt (Carsten hat gewonnen 🙁 ).

Am Sonntag, unserem Umzugstag, trennten sich unsere Wege nach dem Frühstück. Ich schnappte mir die GoPro und den Moped Schlüssel und Carsten sein Handtuch. Nach erfolgreicher Filmerei, Baderei und Abgabe des Mopeds haben wir ausgecheckt und sind mit dem Taxi zum Kacha Resort gefahren. Dort konnten wir noch nicht ins Zimmer, aber an den Pool, in dem ich direkt weiter gefilmt habe. Diese Anlage ist wirklich traumhaft schön. Die Bilder sprechen Bände. Man sieht vom Pool aus das Meer, es plätschert vor sich hin, Palmen wo das Auge hinschaut, traumhaft. Wir nahmen einen Drink an der Poolbar IM Wasser, sonnten uns und checkten schließlich ein. Jetzt gibt’s wie versprochen die ersten Bilder, die das alles „beweisen“ ;-):

So richtig viel passierte an dem Tag auch nicht mehr, und genau das war das Ziel. Nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen, sondern einfach mal abzuschalten.  Und dafür hatten wir so einige Gelegenheit, denn wie wir feststellen mussten, ist Koh Chang und vor allem White Sand Beach wohl was für die älteren Semester. Es gibt unfassbar viele Bars, aber irgendwie ist immer alles ziemlich leer. Und wenn gefüllt, dann mit Menschen die, wenn sie noch Haare haben, diese dann in weißer Pracht erstrahlen. Dafür kann man hier so traumhafte Sonnenuntergänge sehen, dass ich beim Schreiben hier im Flieger schon wieder ins Schwärmen kommen könnte.

So verbrachten wir unsere Tage damit meist vormittags am Pool zu chillen und nachmittags was zu unternehmen. Am Montag versuchten wir uns im Stand Up Paddleling. Das war recht witzig, ich hab es hier mal per Video festgehalten:

Später am Tag sind wir zum Lonely Beach gefahren und haben dort in einer ganz tollen Bar, in der man auf Netzen über dem Meer sitzt, den Sonnenuntergang betrachtet – das war richtig großartig!

Am Dienstag sind wir zu einem hübschen Wasserfall gefahren, bei dem man schon gemerkt hat, wie hier versucht wird, den Touris das Geld aus der Tasche zu ziehen. Immerhin 6 Euro pro Person um einen kleineres Wasserfall zu begucken, fand ich schon recht heftig. Direkt vor der Einfahrt wird man von diversen Leuten angequatscht, dass man doch seinen Roller hier für 10 Baht abstellen müsse. Dass direkt hinter der Kasse ein kostenfreier Parkplatz (was ich bei 6 Euro Eintritt auch erwarte) zu finden ist, wird natürlich nicht gesagt. Schön war es dort trotzdem. Am Abend, es war ja schon Dienstag und die letzte Party 5 Tage her, nahmen wir uns vor nach Lonely Beach zu fahren, dort würde wohl eine Blackmoon Party direkt am Strand steigen – mit Neon Farben, vielen DJs und allem was eben so dazu gehört. Also sind wir zu später Stunde mit einem Taxi für 150 Baht pro Person nach Lonely Beach gefahren und fanden dort einen Typ vor, der an der Bar mit youtube ein paar Songs abspielte und vielleicht noch 15 Leute, die etwas gelangweilt an den Tischen standen. Ohje. Traurig. Nach einem Bier sind wir weiter gezogen, in die Himmelbar. Der absolute In-Spot der Insel. Dort war es tatsächlich nicht leer, aber auch alles andere als wirklich voll. Der DJ war großartig, er konnte mixen wie ein Gott, leider war die Musikauswahl zu black-lastig, gegen 2 Uhr haben wir den Rückweg angetreten. Party machen auf Koh Chang? Schwierig. Vielleicht nur zur absoluten Hochsaison Mitte Dezember bis Ende Januar, im November, der hier ebenfalls zur Hochsaison gehört, geht jedenfalls nix. Auch das war ein Grund dafür uns dafür zu entscheiden noch nach Pattaya zu fahren (was ein Fehler war).

Am Mittwoch haben wir uns Schnorchelequipment gekauft, haben einen mittelmäßigen Spot ganz im Süden der Insel angefahren und waren pünktlich zum Sonnenuntergang wieder an „unserem“ Strand. Unser Abendmal nahmen wir mit Ronny und seiner Family ein und guckten später auf dem Zimmer noch Film. Am kommenden Nachmittag sollten wir abgeholt und nach Pattaya gefahren werden. Vormittags habe ich noch das Moped genutzt und bin über die Küstenstraße auf die andere Seite der Insel gefahren. Ich liebe das einfach, mit einem Moped über eine Insel zu cruisen, den Wind um die Nase zu spüren und diese geschwungenen Straßen entlang zu kurven. Danach hab ich das Moped abgegeben und wir wurden von einem Mini Van abgeholt um damit nach Pattaya gefahren zu werden.

Die fünf Stunden Fahrt gingen recht schnell vorbei, das Hotel war einfach und gut, Pattaya an sich ist nicht weiter erwähnenswert. Laut, voller weißer alter Männer die sich mit Thais treffen, alles ist hier auf Sex Tourismus ausgerichtet, die Partystraße unendlich lang und ohne jeden Charme, dafür erstaunlich teuer. Wir sind ein bisschen dort lang geschlendert, mir ging es nicht gut, da half auch der Burger bei McDonalds nichts. Nach einem Drink in einer riesigen, unfassbar lauten „The Rolling Stones Bar“ in der erst schrammeliger Runmmeltechno und danach nicht besonders gute Live Musik kam, sind wir weiter gezogen und haben uns noch eine recht nette Drag Show angesehen. Mir ging`s immer schlechter, ich konnte nicht mal meinen Cocktail austrinken. Trotzdem sollte ich noch fähig sein die Reise nach Bangkok zu buchen. Denkste. Ich hab ausversehen das falsche Datum gewählt. Also haben wir noch mal gebucht, für das richtige Datum, nämlich Freitag um 13:30 Uhr von Pattaya mit einem Van für 11 Euro pro Person. Am nächsten Morgen habe ich bei der Buchungsseite “12go.asia” angerufen, die mir netterweise die Reise am falschen Tag stornierten und vor allem komplett erstatteten. Noch mal Glück gehabt. Überpünktlich sind wir aus Pattaya abgehauen – wie gesagt, diesen Stopp hätten wir uns sparen können.

In Bangkok haben wir unser schönes Hotel bezogen, Carsten ist zur Massage, ich hab etwas am Pool geschlafen, mittlerweile ging es mir besser. Am Abend sind wir dann losgezogen, wir wussten ja genau wohin wir wollten, nach letztem Jahr sind wir ja quasi Bangkok Profis. Der Abend war großartig, wir haben uns gleich einen Liter Cosmopolitan bestellt, das Treiben beobachtet und später dann den Weg in die DJ Station angetreten. Das ist ein Zusammenschluss von Clubs – man zahlt 400 Baht Eintritt (ca. 12 Euro), hat dafür aber zwei Cocktails und eben den Eintritt in alle Clubs mit drin. Einziger Nachteil: um zwei ist Schluss. Wir lernten wieder ne Menge Leute kennen und feiert endlich mal wieder so wie sich das gehört.

An unserem letzten Tag haben wir das Frühstück völlig geplant verpennt und haben um 12 ausgecheckt. Wir konnten unsere Rucksäcke im Hotel lassen, schließlich hatten wir ja noch den ganzen Tag, unser Flieger ging erst 3:30 Uhr am Sonntagmorgen zurück. Also sind wir noch ein wenig durch China Town geschlendert, dann mit dem Taxi zur Mega Mall MBK gefahren und unseren Abend auf der Khao San Road verbracht. Und so schließt sich der Kreis. Es gibt dort zwar offensichtlich keine (oder nur noch versteckte) Ping Pong Shows mehr, aber unser toller Live Musik Club, den wir im letzten Jahr schon toll fanden, war noch immer da. Dort haben wir in der dritten Etage mit Blick auf das Treiben dieser Straße gesessen, den wohl besten Mojito getrunken und unsere letzten Stunden genossen.

Die letzten Bilder vom Urlaub 2019 zeuge ich JETZT 😉

Kurz vor 23 Uhr haben wir uns ein Grab Taxi genommen und sind ins Hotel um unsere Bags zu holen. Mit dem gleichen Taxi ging`s dann weiter zur Airport Link Bahn. Am Flughafen hat alles wunderbar geklappt, auch wenn es dort mitten in der Nacht super voll war. Der Flug war bombe, ich kann Emirates wirklich nur empfehlen. Essen gut, viel Platz, leckere Getränke – so muss es sein.

In Dubai umgestiegen sind wir etwas verspätet in Frankfurt gelandet und sitzen nun im ICE heimwärts. Diesmal ist es gar nicht so schlimm wieder im kalten Deutschland zu sein, ich lerne jetzt endlich meinen kleinen Neffen kennen.

Mal sehen, wohin die nächste große Reise geht, vielleicht steht nächstes Jahr Afrika an. Und dann, na aber selbstverfreilich, werde ich die Allgemeinheit wieder mit tollen Beiträgen hier auf meiner kleinen Seite beglücken.

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