the place to be

Wieder ist Mc Donalds die Herberge für ein bischen gemütlich Internet. Nach unserem 24 Stunden Aufenthalt beim letzten Mc Donalds an der Raststätte gings aber doch weiter Richtung Brisbane. Der nächste Schlafplatz war schon etwas deprimierend. Um uns auch mal außerhalb des Vans aufhalten zu können, haben wir uns kurzerhand entschlossen im Parkhaus von Woolworths zu nächtigen. Was für eine großartige Erfahrung. Am nähsten morgen kam der Wärter und verscheuchte uns. Also sind wir ins hoch gelobte Byron Bay gefahren. Byron Bay ist weltweit bekannt. Dort wohnen viele Künstler, Individuelle und Aussteiger. Man fühlt sich dort wie in den Siebzigern. Außerdem soll es ein Paradies für Surfer sein, denn es ist der östlichste Punkt Australiens, das Cape Byron.

Wir haben dort 2 Nächte verbracht, und sind an beiden Abenden in den gleichen Club. Unfassbar wie ähnlich und doch unterschiedlich die Feierei hier ist.

Jeder, aber wirklich jeder muss den Ausweis zeigen, NO ID – NO ENTRY steht an jeder Tür. Wenn man rein will, darf man ja nicht betrunken sein. Auch ich durfte Strichlinie laufen um zu beweisen, dass ich zurechnungsfähig bin. Ist man einmal drin kann man nur Bier trinken. Das ist bezahlbar, manchmal sogar billiger als in der Kaufhalle. Alles andere ist teuer und schlecht gemixt. Die Musik ist unseren Club Sounds verdammt, um nicht zu sagen beängstigend ähnlich. Als DJ Ötzi erklang, und direkt von Scooter abgelöst wurde, mussten wir schon schmunzeln. Auch besonders: Zu fast jedem Song kommt auf Bildschirmen der VideoClip.

2 Songs laufen hier hoch und runter, in allen Clubs und vor allem im Radio. Da wir viel Autofahren und damit viel Radio hören, sind diese Songs irgendwie zum Soundtrack unserer Zeit hier geworden. DAS hört man also in Australien

Kings Of Leon – Sex On Fire

The Ian Carey Project – Get Shaky (Ian Carey Vocal Remix)

Rauchen ist verboten, man kann mit Stempel aber raus, darf aber, und das muss man erstmal wissen, um 2 das letzte Mal rein. Egal wie lang die Partynacht auch sein mag. Wer nach 2 kommt, egal ob er vorher schon drin war oder nicht, kommt nicht mehr rein. Wenn einem Türsteher dein Gesicht nicht passt, kann es auch locker passieren, dass du ohne jeden Grund hinaus befödert wirst. Freundlich, aber bestimmt.

Auch in Byron Bay hat es noch oft geregnet. Das erste mal richtig schön war es dann bei der nächsten Station, die ich mit meiner Überschrift meine: Surfers Paradies. The Place to be! In jeder Hinsicht.

Surfers Paradies ist ein Stadtteil von Gold Coast, eine an der Küste entlang gezogene Großstadt. Das Wort Paradies kann man für diesen Ort auf jeden Fall verwenden. Wolkenkratzer, Luxushotels, ein gigantischer Strand, super hohe Wellen und, für mich ganz wichtig, Palmen über Palmen. Am Tag ist die Stadt eine einzige Shoppingmeile. Unzähle Surfershops, Klamottenläden und Fastfoodbuden in kleinen “bepalmten” Straßen. Herrlich. Und nachts ist Surfers Paradies ein Selbiges für jeden der gern feiern und oder tanzen geht.

Auf den Straßen ist die Hölle los, überall sitzen Leute und feiern, überall ertönt Musik aus hunderten Bars, Clubs und Pubs. Viel House wird gespielt, man findet aber auch alles andere.

Gefeiert wird meist aber nicht so lang, dafür geht es wesentlich eher los.

In letzter Zeit sind wenig Bilder entstanden, es hat zu viel geregnet. Die paar wenigen vor allem aus Surfers Paradies sind hier:

Nach einer gründlich durchgefeierten Freitagnacht sind wir am nächsten Tag nach Brisbane weitergefahren. Dort angekommen haben wir im botanischen Garten entspannt und sind durch die Stadt geschländert. Die Stadt strahlt etwas besonderes aus. Hier werden wir wohl noch ein wenig bleiben. Jetzt aber, nach 5 Tagen durchgehender Party gehen wir ins Bett!

cheers 🙂

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