Und wieder auf der Insel

Nachdem wir letztlich doch noch den Weg vom Todesstrand, an dem man entweder von gierigen Haien gefressen, von bösartigen Quallen vergiftet, oder von blutrünstigen Dingos verspeisst wird, aufs Festland gefunden haben, konnte unsere Reise weiter gehen.

In Scone hatte ich mich durch meine Aussies ja schon an den feinen Bundaberg Rum gewöhnt und wollte nun unbedingt an die sprichwörtliche Quelle dieses Gesöffs reisen um Selbiges dort vielleicht ein paar Cent günstiger zu erstehen. Nee Nee. Was die Preise für Alkohol in Australien angeht, bleiben sie hart, unsere Freunde down under. Nichts desto trotz sind wir in Bundaberg gelandet und haben uns die Brennerei von außen, und den BottleShop von innen angeschaut. Diese “Attraktion” war aber auch die einzige in dem sonst verschlafenen kleinen Country Städtchen.

Zur Mittagszeit am 6.10. erinnerten wir uns eher zufällig, dass wir uns ja schon in den Segeltrip um die Whitsunday Islands eingebucht hatten und realisierten, dass unser Boot in weniger als 24 Stunden ablegen wird. Da es aber nur lächerliche 800 km bis zum Ausgangspunkt Airlie Beach sind, war uns bewusst, dass das doch kein Problem darstellen würde.

23 Uhr waren wir dann auch schon da, suchten uns nen hübschen Baum zum schlafen (Schatten) und legten am nächsten Tag mit unserem Segelkatamaran ab. Nach 2 Stunden rumgesegle kamen wir dann auf unserer Insel an, auf der das Resort zum schlafen sein sollte. War es auch. Und es war schön. Eine ehemalige 5 Sterne Anlage, gemütliche Zimmer, ein riesen Pool in dem wir abends ein paar Bahnen schwimmen und uns unsere Fettbäuche wegtrainieren konnten. Früh um 7 gab`s jeweils Frühstück, ganze 20 Minuten wurden engeräumt um es zu verspeisen, danach wurde gnadenlos angeräumt.

Um 8 legte der , ünrigens als “Party Boot” ausgewiesene Katamaran ab um uns zum Reef und dem weltberühmten Whithaven Beach zu schippern. Was soll ich sagen, es hat seinen Grund, warum dieser Strand so berühmt ist. Feiner weißer Sand, kristallklares Wasser – sehr schwer in Worte zu fassen, vor allem wenn man gerade in einem ungemütlichen Internetcafe mit MILLIONEN Deutschen drin sitzt.

Kurz nach dem Beach hat uns unsere Crew ins Wasser geschmissen um die Unterwasserwelten mit Schnorchel, Taucherbrille und sexy Stinger Suit (Quallenschutzanzug) zu bewundern. Großartig bunt, eine Vielfalt an Fischen, die wahrscheinlich das beste Aquarium alt aussehen lassen würde. Viel beeindruckender fand ich allerdings die Korallen, also diese Gebilde auf dem Grund, die total unwirklich wie außerirdische Wesen in sämtlichen Farben daher strahlen. Wunderschön. Ich weiß ja, dass ich das jetzt folgende Wort schon häufiger in Verbindung mit Australien benutzt habe, aber auch hier passt es wie die Brille aufs Klo: Das reine Paradies:

Nach der Rückkehr haben wir nochmal eine ordentiche Party mit unserer Truppe in Airlie Beach gefeiert und uns dann sowohl von der als auch von Jenny verabschiedet. Unsere kanadische Mitreisende hat kein Geld mehr und reisst jetzt anders weiter – leider.

Wir sind mittlerweile in Townsville angelangt und werden als nächstes wahrscheinlich Magnetic Island, Mission Beach und dann Cairns besuchen. Als erstes wird heute aber angestoßen 😉

CHEERS!

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